Auf dem Sofa

Es tut mir leid, ich muss mit dem Sofa beginnen. Das Blatt ist so erschreckend weiß. Seit bald einer Stunde sitze ich vor dem PC, habe diverse Fenster geöffnet, Blogs, Twitter, Nachrichten; wie eine nervöse Maus im Käfig renne ich von Ecke zu Ecke, kann mich nicht konzentrieren. Aus den Träumen habe ich Düsternis in den Tag, na ja, gerettet kann man nicht sagen, durchgeschleppt, was im Normalfall schnell verfliegt, wenn die Sonne scheint und man sich ablenkt vom großen Inneren. Wenn genug Luft ist, nicht zu viel Druck in der Außenwelt. Aber das stimmt nicht mehr, seit der Krieg begann, ich meine am 22. oder 21. Februar, ich habe vergessen, mitzuschreiben, hätte ich bloß. Chronologie eines sich anbahnenden schrecklichen Krieges aus der Sicht eines auf dem Sofa sitzenden … ja, was bin ich eigentlich … Menschen? Warum habe ich nicht mitgeschrieben die letzten paar Tage? Nun, es gibt von meiner Warte aus nicht viel zu erzählen, und ich kann die wenigen Szenen der Besorgnis eines einzelnen kleinen Menschen, der im Gemenge des Weltgeschehens gedreht wird, locker auch in diesen Blogeintrag einflicken. Mache ich vielleicht. Erst einmal muss ich mich warm schreiben, mich zum Schreiben zwingen, der Starre entgegenwirken, die mich befiel, denn seit Anbeginn des Erwachens am heutigen Tag denke ich über einen Blogartikel nach, diesen hier, hoffentlich, der einen Brückenschlag in die ferne Vergangenheit meines Lebens bildet. Die Situation ist dieser Tage so frappierend ähnlich dem, was ich in der Jugend erlebte, dass ich baffen Mundes neben mir selbst stehe, mich mal im Jetzt ertappe, mal im Damals und mich wieder und wieder frage, was hätte ich anders machen können, was kann ich jetzt (anders) machen, welche Möglichkeiten hatte ich damals, welche Möglichkeiten habe ich jetzt, wo ist der Unterschied, gibt es überhaupt einen Unterschied oder bin ich gefangen in einer spiralesken Immer-Wiederholungsschleife, in der ich wie von einer gegitterten Wendeltreppe durch die einzelnen Stadien des Lebens schaue.
Der Krieg ist kalt mitten in den 1980er Jahren. Ich liege auf dem Sofa. Ein uraltes Teil, das bestimmt zwanzig Jahre auf dem Buckel hat und das Onkeln und Tanten und Großmüttern in der Nachkriegszeit bequeme Dienste geleistet hat. Großväter hatten wir damals ja keine. Wir hatten nur Nazis oder nichts. Das schwarzweißmelierte Sofa hatte eine gute Bubenlänge. Harte, etwa zwanzig Zentimeter hohe Armlehnen, auf denen nicht gut Kopfliegen war. Ich tat es trotzdem. Wir hatten ein unkonventionell ärmliches Haus, das mit zwei winzigen Holzöfen beheizt wurde, also nicht das Haus, sondern nur die beiden Kernräume, Küche und Wohnzimmer. Alle anderen Zimmer waren unbeheizt, und man musste die Türen öffnen, um mal ein bisschen Warmluft hineinzulassen. Nun, da ich dies schreibe, und da mir das Sofa in meinem unbeheizten Zimmerchen in den Sinn kommt, dichtet meine Erinnerung mir eine Jugend auf dem Sofa an, liegend, nicht etwa mit einem freudschen Psychiater nebenbei, der sich meine Geschichte anhört, nein, alleine, im kalten Zimmer, wenn es Winter war, aber gemütlich im Sommer, gewiss. Ich fror oft. Liegend, alleine, träumend, nichts tuend. Ich hatte eine gigantische Traumwelt aufgebaut, daran erinnere ich mich, in die ich sofort nach der Schule abtauchte und aus der ich erst zum Schlafengehen des Abends wieder heraus kam.
Mag sein, dass die momentane Weltsituation der Auslöser ist, dass ich mich plötzlich an diese längst vergangene Zeit erinnere, mag sein, dass Büttners Beitrag vom Tisch ein Übriges tat, denn vom Tisch, unter dem man sitzt und Polaroids sortiert, zum Sofa, auf dem man liegt und sich in die selbst gebaute Parallelwelt begibt, ist es nicht sehr weit.
Just im Moment frage ich mich, ob nicht in allen anderen Wesen meines Alters der damaligen Zeit ähnliche Abläufe stattfanden. Vergessene Fluchten ins Eigene?
Der Anblick eines möglicherweise bevorstehenden Weltendes ist alles andere als amüsant. Vor ein paar Tagen liege ich auf dem hiesigen Sofa, ein Modell aus den 2000er Jahren, und starre durchs alte Stallfenster Richtung Norden. Stallfenster deshalb, weil die Künstlerbude ein selbst geschustertes zugiges Etwas ist, in dem nicht groß Hand angelegt wurde, um Doppelglas und Isolation zu verbauen. Schaue also aus dem Fenster mit den gusseisernen Sprossen und dem selbsteingesetzten Einfachglas, das nach Norden zeigt. Irgendwo dort, kaum fünfzehn Kilometer entfernt, ist der größte Militärflughafen der USA außerhalb der USA, Ramstein. Ich bin nicht weich genug geklopft, eine Traumwelt aufzubauen, so wie früher im Kalten Krieg. Ich liege nur. Ich starre. Ich denke wenig. Für die Vorstellung einer Atombombenexplosion dort über der Basis reicht es jedoch. Blitz, Fauch, Donner, Wumms, ‚all your Base are belong to US‘, ja, schreib’s groß. Was würde wohl passieren und wenn? Ich meine, würde ich als Kriegsanzettler nicht vielleicht versuchen, die stärkste Basis des Feinds als erstes mit einer Atombombe auszuschalten? Ich denke wirr. Ich rede wirr. Ich weiß ja überhaupt nicht, was passiert. Ich bin in einem ähnlichen Zustand wie vor bald vierzig Jahren. Mensch auf Sofa, zurückgezogen ins Innere, weil das Außen zu sehr malmt, als dass man es verstehen könnte und weil es auch viel zu übermächtig ist. Du. Änderst. Nichts. Stets sind es die größenwahnsinnigen autoritären Machtkerle, die das Weltgeschehen bestimmen, die den Wagen lenken, die sagen, was richtig, was falsch. Und das sind nicht die hellsten Kerzen beim Fackelmarsch.
Sofa, Ofen, nur ein Raum beheizbar. Die Temperatur in der Künstlerbude liegt heute morgen bei vierzehn Grad. Ich stelle fest, ich habe vergessen, mitzuwachsen. Rein materiell bin ich auf dem Stand von 1975, Sofa, Ofen, abgewohnte Gegenstände der Vorangegangenen. Kleine Kunstsammlung, der man den Wert nicht ansieht. Die Künstlerbude ist die ehemalige Sattelkammer eines einsamen Gehöfts, das nie fertig gebaut wurde. Bei Ostwind zieht es kalt durch Ritzen und der Vier-Kilowatt-Ofen hat alle Mühe, den kleinen Arbeitsraum auf Wohntemperatur zu bringen. Ach, Ostwind. Bleib weg. Das Hirn grübelt derzeit gar schreckliche Szenarien. Ich frage mich, ob auch andere diese Szenarien denken, es aber nicht aussprechen. Im Grunde dreht es sich um einen kalten alten Mann, der alle Macht der Welt hat, einen blutigen Krieg begann, nicht so recht vorankommt mit seinen konventionellen Kleinbubenideen, Panzerchen und Männchen ins fremde Land zu schicken und es, wenn auch blutig, irgendwann einzunehmen. Was macht so jemand, der sich mit dem was er tut, scheitern sieht und dem Atomwaffen zur Verfügung stehen oder Ostwind. Ein starker Ostwind wie er dieser Tage vorherrschen wird bis hin zur Sturmvorstufe wäre ideal, um mittels eines herbeigeführten Kernkraftwerksunglücks weit östlich die Länder des verhassten Gegners nachhaltig zu verseuchen. Ganz ohne ihn direkt anzugreifen. Hoffentlich komme nur ich auf diese «Idee».
Mittwochs phantasiere ich, was Im Fall Atomschlag passieren würde. Der Garten liegt noch unbearbeitet. Sollte ich Erde unters Dach bringen, nur für den Fall, ich meine, könnte ja sein, dass die Erde unterm Dach nicht so viel abkriegt vom Fallout und dann könnte man die alten Schwarzlichtlampen installieren und mit Nachbars Solaranlage Strom erzeugen, um Indoor Lebensmittel anzubauen. Ach nee, geht ja nicht, der Himmel verdunkelt sich ja im atomaren Winter. Also aus den alten Fahrrädern Windräder bauen und … lassen wir das.
Donnerstags überlege ich, was aus dem Server wird. Standort Nürnberg oder Saarbrücken, weiß gar nicht genau, wo die Daten für den Rinckenhost liegen. Backups sind glaube ich in Lettland. Egal. Ich sollte mal überlegen, einen Zweitserver zu spiegeln. In Neuseeland?
Bloß macht man so eine Serverinstallation ja eher selten, und es würde eine Woche dauern, bis ich alles eingerichtet hatte. Adieu Rinckenhost. Vielleicht könnte ich auf Hagens Dachbodenserver in Südfrankreich unterkommen. Hmm, und im Gegenzug einen eigenen Dachbodenserver einrichten im Keller des einsamen Gehöfts. Sind das kleine Gedanken, kleine Sorgen. Schlimmer geht es doch denjenigen, die schon mitten im Geschehen stecken. Im Kriegsgemetzel. Aber ja ja ja, Kleinmensch, gedulde dich, sage ich zu mir selbst, es wäre ein Wunder, wenn es auch dieses Mal gut ausgeht.
Schwer zu unterscheiden, was an diesem Gedankensammelsurium angstgeboren ist, nicht real und was als ernst einzustufen ist. Es ist wie schon in der Pandemie, du denkst du weißt; du ahnst das stimmt nicht; du revidierst und gestehst dir ein, du weißt, dass du nichts weißt und unterm Strich steht wie ein Eingeständnis: Ich habe vergessen, dass ich nichts weiß.
Das macht etwas mit einem. Eine unterschwellige Angst wie permanent von Infraschallwellen überflutet. Du hörst und siehst es nicht, aber es wirkt und macht dir ein Unwohlgefühl.
Genau wie vor vierzig Jahren auf dem Sofa fühlt es sich an, wurde mir im Aufwachen bewusst. Es ist unsichtbar unterschwellig da und begleitet dich durch den Alltag, führt dich in die Träume, holt dich wieder raus. Wie so ein schmutziger Lappen, den man waschweibesk im Brunnen über die Sandsteinrippen alter Dorfwaschanlagen zieht. So sieht das Selbstbild aus. Es geschieht mit dir. Die despotischen Waschweibfürsten haben sich am Brunnen getroffen und halten ihr maskulin verseuchtes Schwätzchen gegen ihre Minderwertigkeitsgefühle und wir, die Lappen, Leibchen und Hemdchen müssen es ausbaden, wieder, wieder wieder.
Donnerstags spät abends fällt mir auf dem Altmetallhaufen ein Bleiblech auf. Ich sollte die Backupfestplatte darin einwickeln. Ich hab ja nichts als Daten und ein weit angelebtes Leben. Das Leben geht, aber die Daten, die wären vielleicht rettbar?
Freitags. Die Bank schickt eine Kündigungsdrohung. Mist. Noch mehr Verwaltungsarbeit. Ich habe eigentlich keine Lust, die paar Tage Restleben vor dem großen Wumms mit Verwaltungsarbeiten zu verbringen. Lieber Sofa. Leere. Starren. Nichts. Die materiellen Minoritäten haben etwas Tröstliches und Erkenntnisreiches: Ich habe vergessen, mitzuwachsen, was im Grunde gar nicht so verkehrt ist, wenn man nicht gerade auf einem hochgezüchteten Weizenacker mitblühen will und rings um einen die Gegend eng wird, man kein Licht und keine Luft mehr kriegt weil alle anderen gierig sich zu Tode wachsen. Bisher kam ich ohne materielles Wachstum ganz gut klar. In meiner Naivität hatte ich sogar einmal ausgerechnet bis weit in die Ernte, äh, Rente durchzuhalten, ohne auch nur ein bisschen zu wachsen, sprich mehr Geld zu verdienen. Doch dann kam die Inflation. Das Leben auf einem einsamen Gehöft, das der Familie gehört, mietfrei, bei sorgsamer Lebensführung ist nur so lange möglich, wie sich die Rahmenbedingungen nicht ändern.
Sobald um einen herum alles wächst, die Gebühren, Steuern, Lebenshaltungskosten, wird es nicht mehr funktionieren. Das ist der große Fehler, der mir unterlaufen ist. Nicht einkalkuliert zu haben, dass auf der Debit-Seite große Veränderungen anstehen könnten. Und nun stehe ich hier ohne elektrisches Kaminfeuer, ohne smarte hochgedämmte Wohnung, ohne Erdwärme und Garage für zwei Autos, ohne Swimmingpool, ohne Sauna, ohne Hausbar, ohne zentralem Kochherd in vierzig Quadratmeter großer Küche, nie eine Brücke gebaut, nie eine Straße, Kanalisation und nie irgendetwas mit Computer gamacht. Nie war ich in der Lage Lohnforderungen im sechsstelligen Bereich durchzusetzen, ich und mein feines Künstlerjahreseinkommen vom Gewicht des Monatseinkommenes eines Mittelschichtlers …
Nicht übel. Ich stelle mir die Haut des Mittelschichtlers gerade recht unbequem vor, wie er den Kopf hebt Richtung Tankstellenpreistafeln. Diese modernen hochgehängten Kreuze der Mobilität, abschreckend wie einst im alten Rom, nur eben, da hängen keine verreckenden Kerle dran, sondern Benzinpreise.
Oft sitze ich auch nur so rum auf dem Sofa. Der PC, der übrigens auch nicht mitwuchs und auf dem Stand von 2015 ist, was die Rechnerleistung betrifft, dudelt Musik. Yeah Yeah Yeahs oder Anne Clark oder New Order oder Joy Division, so sitze ich da und schaue aus dem zugigen Ostfenster, wo die Sonne ein Arbeiten am PC in den frühen Stunden verunmöglicht, so sehr blendet sie, sitze auf dem Sofa und lasse die Gedanken mäandrieren und es gelingt mir nicht, wie damals vor vierzig Jahren, die erlösende andere Welt zu erschaffen, sondern ich befinde mich ständig in dieser schrecklichen Realität zwischen Pandemie, Umweltkatastrophe und dem Krieg. RadicalBüttnerSocietist hat es in einem der vorigen Beiträge so schön dargestellt mit einem Polaroid, das er unter dem Tisch oder im Twittermahlstrom fand.

Zur Arbeit gehen, polaroidisiert by Büttner nach @standforitnow (https://twitter.com/Standforitnow/status/1497958521006182403)

Das passt so gut auch auf mich. Bloß, dass mein zentrales Feld, das ‚Gehe zur Arbeit‘ leer ist. Ich brauche einen leeren Kopf zum Arbeiten. Neue Welten erfinden für den großen Roman kann ich nicht, wenn mich die Außenwelt bedrückt. Also gehe ich auch nicht zur Arbeit. Mein Lebensbereich befindet sich im Polaroid-Bild wohl eher außenrum und das Innere, die Schnittmenge aus Krieg, Verwüstung und Siechtum ist in mir drin. Das spürte ich letzte Woche massiv. Ich habe den Eindruck, dass eine Art – nennen wir es mal Hypochondrie in den letzten Wochen ständig eine neue Sau durch den Körper treibt. Dabei bin ich wahrscheinlich kerngesund, aber es kann durchaus vorkommen, dass ich ein paar Tage auf dem Sofa liege und Darmkrebs habe oder stundenlang mich dement fühle, weil mir ein Wort nicht einfällt, dicht gefolgt von einer Herzinfarktsphase, die sich dann als Bandscheibenvorfall herausstellt, der aber auch kein echter Vorfall ist, sondern schlicht Verspannung, die, wenn ich mich bewegen könnte wiederum in Kopfschmerzen mit Verdacht auf Hirntumor übergeht. Kurzum. Mir geht es nicht gut. Und doch: Mir geht es gut. Paradox, nicht?
Dieses verflixte Sofa! Wenn es mir nur gelänge, dem zu entrinnen. Entweder nach Innen in die eigene feine Welt wie Mitte der 1980er Jahre oder nach Außen raus aufs Radel, rein in die Welt.
Ich mache es mir aber auch schwer. Baue meine eigenen Kopfbarrieren, etwa so: Was, wenn du jetzt los radelst und plötzlich, Tagesmärsche von zuhause entfernt ‚etwas ist‘. Zum Beispiel Bomben fallen und du bist mitten im Fjord in Norwegen, Kampfjets, Panzer, Uboot, Verseuchung, Trallala.
Warmgeschrieben. Fürs Sofa ist die Bude morgens einfach zu kalt. Viertel nach neun. Samstag. Ostwind. Die Sonne bretzelt durchs Ostfenster. Nur mit Mühe kann ich mittels eigenem Körper den blendenden Monitor abschirmen, schreibe ohnehin meist blind. Bloß wenn der Cursor verrutscht, gibt es mal Probleme. Der kleine 4-kWler hat es geschafft, die Drecksbude auf über zwanzig Grad zu heizen. Die Steuern und Grundabgaben sind bezahlt. Nulllinie rein materiell. Was will ich also mehr? Doch noch wachsen, nur um der eigenen Sorge willen Genüge zu tragen und nicht irgendwann die Omegapflanze im Weizenbeet zu werden? Ist es überhaupt sinnvoll, noch an die Zukunft zu denken in der momentan brenzligen Situation mit dem schräg dreinblickenden Kosmodämon, dem Herrn aller Panzer und Mittelstreckenraketen? Was mir so weh tut, auch so ein Twitterbild, das Herr Büttner leider noch nicht sortiert hat: die vier Knaben im alter von 18 Jahren in ihren Freizeitoutfits umhangen mit (Spielzeug?)-Waffen, düster drein blickend. Jugend in der Ukraine. Muss derzeit die Hölle sein. Vernichtet in der Beschlagnahme durch Kriegsherren. Es ist zum Heulen.
Der Krieg ist fern. Der Krieg ist im Fernsehen. Wir sehen die Bilder und können es trotzdem nicht fassen. Auf unseren Sofas. Der Wetterdienst meldet Ostwind bis hin zum Sturm in den nächsten Tagen. Die Wolke ist näher als man sich das vorstellen mag. Dann geht das Licht aus.
Ich plane #AnsKap. Auf der Suche nach dem kürzesten Buchtitel der Welt. Büttner erwähnte es im Blogeintrag ‚Unterm Tisch‘. Ich plane lange Tagesetappen. Ich will mich beeilen. Einmal noch ans Nordkap radeln. Nur radeln, schreiben, essen, schlafen, nichts sehen, nichts hören, aufschreiben.
Das könnte scheitern.

Musik Yeah Yeah Yeahs. Don’t Dispair


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