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Quattrocorder

der; -s, – Der Quattrocorder (oder Quadkorder) ist ein Handgerät, das der Analyse der räumlichen und zeitlichen Umgebung des Bedieners dient. Durch die zweite Analyseebene (Zeit) unterscheidet es sich maßgeblich von seinem Vorläufer, dem Tricorder. Der Q. misst je nach Variante verschiedenste physikalische, geografische, medizinische sowie temporale Größen. Mit einem Quattrocorder lässt sich nicht nur die genaue Position des Trägers feststellen, sondern auch, ob sich Personen («Lebenszeichen») in der näheren Umgebung befinden. Das Gerät funktioniert sowohl satellitengestützt als auch im Mesh oder standalone. Laut Herstellerangaben sind im Q. zirka 2500 verschiedene Sensoren verbaut. Das Gerät ist in zwei Varianten erhältlich: der wissenschaftliche Q. für wissenschaftlich orientierte Zeitreisende und normale Anwender sowie der medizinische Q. für Ärzte und medizinisches Personal. Genaue medizinische Diagnose und biologische Messungen sind mit dem Q. eine Leichtigkeit. Mit dem wissenschaftlichen Q. lassen sich neben physikalischen Messungen ferner Umweltdaten bestimmen. Das Anmessen von Lebewesen und die Unterstützung von Erste-Hilfe-Maßnahmen sind dabei wesentliche Eigenschaften des Geräts. Beide Bauarten berücksichtigen in der jeweiligen Domäne Faktoren der Zeit. Somit kann ein Arzt den genauen Zeitpunkt einer Infektion bestimmen. Gerade bei willkürlich auftauchenden Zeitsprüngen, üblich in Teilbereichen der Milchstraße, dient der Q. dazu, genaue Bestimmungen vorzunehmen, um Temponauten sicher an ihr Ziel zu führen. Der Q. wurde im Auftrag der RDS von der Qloop Research GmbH zusammen mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und dem IT-Sicherheitscluster e. V. mit Fördermitteln aus dem Programm «Mobile sensorgesteuerte und datengetriebene Umwelt» bis zu einem Technology Readiness Level (TRL) 4 entwickelt und gehört seit der Ausentwicklung durch Qloop zur Standardausrüstung des RDS-Expeditionskorps.

Cf. Koordinaten zum Proviant

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